M+E Tarifrunde - Warnstreiks

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16.03.2021 Vom Allgäu bis hinauf nach Kiel machen Metaller*innen jetzt mobil!

VOM ALLGÄU BIS HINAUF NACH KIEL
MACHEN METALLER*INNEN JETZT MOBIL

Seit dem Ende der Friedenspflicht mehr als 5.000 Metaller*innen im Allgäu im Warnstreik

Über 5.000 Metaller*innen haben sich in den vergangenen zwei Wochen im Allgäu an den Warnstreiks in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie beteiligt.

Am Freitag legten allein bei der Robert Bosch GmbH in Immenstadt/Seifen mehr als 700 Beschäftigte die Arbeit nieder und starteten früher ins Wochenende. Auch die Auszubildenden in der Ausbildungsabteilung in Blaichach beteiligten sich am Warnstreik. In Kempten ließen rund 250 Mitarbeiter bei Liebherr Verzahntechnik
ihre Arbeit ruhen und gingen früher nach Hause.

"Es wird höchste Zeit, dass die Arbeitgeber ein vernünftiges Angebot vorlegen.", sagt Dietmar Jansen, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Allgäu. "Die letzten zwei Wochen haben gezeigt, dass Metallerinnen und Metaller auch in schwierigen Zeiten zusammenstehen und für ihre Forderungen kämpfen."

Für die IG Metall Allgäu gehen die Warnstreiks nun in die 2. Runde. "Alle unsere Kolleginnen und Kollegen sind mehr als bereit noch einmal auf die Straße zu gehen. Wenn uns die Arbeitgeber dazu zwingen, können wir problemlos einen Zahn zulegen." betont Dietmar Jansen. "In der nächsten Warnstreikwelle werden wir es nicht bei Frühschlussaktionen belassen. Nun liegt es an den Arbeitgebern, sich endlich zu bewegen."

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Pressemitteilung

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Letzte Änderung: 16.03.2021