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IG Metall Allgäu

IG Metall Geschäftsstelle Allgäu



Allgäu: 1200 Beschäftigte im Warnstreik

Tarif 2012: Wir haben's verdient

16.05.2012 Bereits zum zweiten Mal sind die Belegschaften von AGCO Fendt in Marktoberdorf und den Grob Werken in Mindelheim dem Warnstreikaufruf der IG Metall gefolgt

Jeweils um die 600 Teilnehmer gingen bei den beiden Betrieben vor das Werkstor um Ihren Unmut über die Blockadehaltung des Arbeitgeberverbandes VBM kundzutun. Als "Verschwendete Lebenszeit" bezeichnete Dietmar Jansen, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Kempten und Mitglied der Verhandlungskommission die letzten Tarifverhandlungen in Bayern. "Wir haben gegenüber dem vbm in Fürstenfeldbruck unsere Bereitschaft gezeigt, Bewegung in die Verhandlungen zu bringen", so Jansen. "Wir haben Lösungsansätze zu unseren inhaltlichen Forderungen vorgestellt- der vbm lehnte jedoch entsprechende Gespräche genauso ab wie die Möglichkeit, analog zum Tarifbezirk Baden-Württemberg eine Expertenkommission einzusetzen", Jansen weiter. Der Geschäftsführung von AGCO Fendt legte Jansen nahe, auf den vbm einzuwirken, um zu einem vernünftigen Tarifabschluss zu kommen, sonst würden in Zukunft noch weniger Traktoren vom Band laufen, als jetzt bei einem Warnstreik.

Bei bestem Wetter setzten auch die Beschäftigten der Grob Werke in Mindelheim ein Zeichen für Ihre Forderungen. Carlos Gil, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Kempten:"Die Uhr tickt jetzt. Wenn es in den kommenden Tagen keinen erkennbaren Fortschritt gibt, haben Verhandlungen allmählich nicht mehr sehr viel Sinn. Wir arbeiten daher weiter an unserem Konzept für einen unbefristeten Arbeitskampf."

Letzter Warnstreik im Allgäu vor einer möglichen Urabstimmung- 300 Beschäftigte aus drei Betrieben gemeinsam für Ihre Forderungen im Warnstreik

Vor den Toren des Bosch Werkes in Blaichach trafen sich heute 300 Beschäftigte aus den Betrieben Bosch Blaichach, Voith Turbo BHS Getriebe und BHS Sonthofen um gemeinsam ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Während in Baden- Württemberg Verhandlungen laufen, machen die Beschäftigten Ihren Unmut über die Blockadehalten des Arbeitgeberverbandes deutlich. "Mit dem heutigen Tage sind alleine in Bayern über 200.000 Menschen den Aufrufen der IG Metall gefolgt", so Carlos Gil, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Kempten, "wenn das nicht genug ist für unsere Arbeitgeber, dann werden wir im nächsten Schritt keine Warnstreiks mehr machen, sondern die Urabstimmung vorbereiten."

Letzte Änderung: 14.11.2012


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