Griaß Di: Es weihnachtet sehr!

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14.12.2020 In den meisten tarifgebundenen Betrieben wird mit dem Novemberentgelt auch das tarifliche 13. Monatseinkommen ("Weihnachtsgeld") ausbezahlt.

Gewerkschaftsmitglieder haben einen Rechtsanspruch auf das für ihren Betrieb tarifvertraglich vereinbarte Weihnachtsgeld. Je nach geltendem Tarifvertrag kann es sich dabei um einen Prozentsatz (z.B. 55% eines Monatsverdienstes) oder einen Festbetrag (z.B. 250 EUR) handeln.
Voraussetzung für einen Anspruch auf diese tarifvertragliche Leistung ist die Tarifbindung des Arbeitgebers und auch die eigene Tarifbindung (Mitgliedschaft in der Gewerkschaft).
Die Höhe des Weihnachtsgeldes (13. Monatseinkommen) kann auch abhängig sein von der Dauer der Betriebszugehörigkeit. Einige Tarifverträge sehen dafür eine Staffelung vor
(z.B. 25% Weihnachtgeld nach 6 Monaten Betriebszugehörigkeit und 35% Weihnachtsgeld nach 12 Monaten Betriebszugehörigkeit).
Um sicher zu gehen, dass ein 13. Monatseinkommen ordnungsgemäß gezahlt wurde, sollten Beschäftigte ihre Entgeltabrechnung für November genau prüfen. Wenn Zahlungen fehlen, kann die IG Metall beraten oder im Zuge des kostenlosen Rechtsschutzes eine Geltendmachung an den Arbeitgeber schreiben und zur Zahlung auffordern.

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Griaß Di Dezember 2020

Griaß Di Dezember 2020

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Letzte Änderung: 14.12.2020